BSZ Güssing - 1. Platz

Aufgrund des zunehmenden Bedarfs an zusätzlichen Unterrichtsräumen sollte das Bundesschulzentrum Güssing durch Zu-und Umbauten erweitert werden.
EU-weites Verfahren – 1. Platz

Insgesamt wurde vom Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten ein zusätzlicher Flächenbedarf von 855 m² für das BORG und 390 m ² für die HBLA festgestellt. Dieser Flächenbedarf konnte mittels Umbauten im Bestand und Zubauten abgedeckt werden. 


Die Umbaumaßnahmen im Bestand umfassten das Entfernen bzw. die Neuerrichtung von Trennwänden, den Einbau von haustechnischen Anlagen und Ähnlichem. 

Bei der Situierung der Neuflächen wurde von Seiten der Schule besonderer Wert auf die funktionelle Zusammengehörigkeit gelegt. Ziel war es, im vorgegebenen Budgetrahmen, ein optimales Ergebnis in Hinblick auf die Raumnutzung, Übersichtlichkeit und Funktionalität zu erarbeiten. In gestalterischer Hinsicht war für die Neuerrichtung der Bauteile eine Eingliederung in das bestehende Umfeld erforderlich. 


Die Fassadengestaltung der Zu- und Umbauten bzw. der Aufstockungen sollte keine Nachgestaltung der bestehenden Fassade sein. Vielmehr konnte ein Kompromiss zwischen aktuellen Ansprüchen in der Architektur und einer Anpassung an den Bestand gefunden werden.

Planungsbeginn
Dezember 2001
Fertigstellung
September 2003