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Meissl Architects - Blog - Tag 8
Tag 8
01.09.2017

Ein wichtiger Brief wurde abgegeben, in welchem eine „Versicherung“ angeboten wird, zur Vermeidung von plötzlichen, unerwarteten Ereignissen – es schien, als würden wir es mit Erpressern zu tun haben, und wenige Minuten später meldete sich ein „Informant“, der diesen angeblich auf der Spur sei. Er erzählte uns, dass ein zuständiger Detektiv spurlos verschwunden sei und bat um Mithilfe auf der Suche nach ihm. Unfähig vor Aufregung unserer Arbeit nachzugehen, stürzten wir uns in das Abenteuer…

[Anmerkung: Es handelt sich um den sogenannten „Tag 8“, ein modernes Abenteuerspiel, ein Event der anderen Art für ein besonderes Team]

Der erste Hinweis ist ein Abholschein einer Textilreinigung. Also auf zu der Reinigung! Tatsächlich findet sich dort in einem roten Blazer ein Kennwort, sowie ein weiterer Hinweis auf einen Treffpunkt im Park. Dort angekommen, treffen wir auf einen weiteren Ansprechpartner. Er ist ein Überläufer und will sich von der „Organisation“ absetzen. Er gibt uns alle Infos, die er hat: Den Treffpunkt der „Organisation“ in einem Cafe, einen Ring als Erkennungszeichen und einen Schlüssel zu einem Hotelzimmer. Wir suchen also das Cafe in Ottakring auf. Ein Blick auf das Erkennungszeichen und schon wird uns ohne Aufforderung Limonade serviert. Kaum ist diese leergetrunken, findet sich ein weiterer Hinweis auf dem Boden der Flasche! Der nächste Hinweis ist schnell im Hinterzimmer des Cafes gefunden: ein Ticket für ein Schließfach am Wiener Westbahnhof. Also auf zum Westbahnhof! Auch das Fach wird von uns gefunden und geöffnet: Eine rote Tasche – mit dubiosem Inhalt. Sie führt uns zu einem Hotel in der Nähe des Bahnhofes. Im Zimmer Nummer 20 passt dann auch der Schlüssel. Wir öffnen vorsichtig die Türe: Oh, Schreck! Hier ist der vermisste Detektiv eingesperrt, jemand hat ihn an die Heizung gefesselt. Unsere Aufgabe: den Tresor im Zimmer des Hotels noch zu knacken. Die Zahlen der Kombination sind im Zimmer versteckt, drei können wir finden, die vierte Zahl wird von uns erraten! Zum Glück können wir den Tresor öffnen. Wir finden einen Brief, Goldmünzen und einen Zeitungsausschnitt über einen Museumsraub. Wir beraten uns mit dem Detektiv, was wir nun tun sollen. Er ist verletzt und kann uns deshalb nicht helfen, wir sind aber auf einer guten Spur und müssen das entwendete Artefakt finden. Der Brief im Tresor enthält den Namen und die Adresse der „Organisation“. Der Detektiv empfiehlt uns, die rote Handtasche als “Lieferung” an der Adresse abzugeben. Im Büro der Organisation soll sich ein Ordner mit dem Hinweise zu den gesammelten Machenschaften befinden. Schnell finden wir die Adresse und somit auch die Wohnung des Chefs, wir liefern die Tasche ab und verschaffen uns so Zutritt in die Wohnung. Im Büro arbeitet jemand und hört Musik. Mutig schleicht einer hinein, schnappt den Ordner und rasch sind wir wieder auf leisen Sohlen verschwunden. Auf der Straße wird der Ordner gesichtet, es finden sich viele Adressen darin – alles Erpressungsopfer wie wir. Auch der gesuchte Hinweis auf das Artefakt ist dabei. Nach dem Diebstahl wurde es in einem tiefen Keller in einem Haus in der Wiener Innenstadt versteckt. Vor kurzem war genau dort ein Unternehmen eingezogen – schwierig, wie kommt man da ran? Wir machen uns auf den Weg zur Verwaltung, geben vor, die Seminarräume im Keller besichtigen zu wollen, um hier Meetings abzuhalten. Auch nach einem weiteren Keller wird gefragt- welcher nicht besichtigt werden kann. Nach etwas Drängen dürfen wir doch in den dunklen Keller hinabsteigen. Im Halbdunkel wandeln wir durch die leeren Gewölbe und versuchen, anhand des gefundenen Planes das Versteck des Artefakts zu finden, während wir den Mitarbeiter des Unternehmens ablenken. Gefunden! Unauffällig schnappen wir uns die gut verpackte Fracht, verabschieden uns freundlich und schmuggeln sie wieder ins Freie. Erschöpft geht es ab zum Treffpunkt mit Detektiv und Polizei in einem Lokal in der Nähe.

Für uns war der Tag 8 ein Erlebnis, das noch etwas länger in Gedanken bleibt und gezeigt hat, wie man gemeinsam als Team aktiv werden kann – auch einmal auf ganz anderen Wegen.